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Die pittoreske Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt und Spaniens drittgrößte Stadt trumpft auf mit Aktivitäten für jedes Alter, Tageszeit und Laune, einer Vielfalt von kulinarischen Köstlichkeiten und einem spannenden historischen Hintergrund, der bis in die Antike reicht. Im Großteil der Provinz wird Valenzianisch gesprochen, eine Varietät der katalanischen Sprache und politisch gesehen eine eigenständige Sprache. Aber keine Angst, auch Spanisch wird verstanden und gesprochen. Wir empfehlen diese meist überschaute Provinz sehr und legen sie allen ans Herzen, die Abenteuer gerne mit Entspannung, gutem Essen und Wein kombinieren.

Paella

Das prominente Reisgericht findet seinen Ursprung in dieser südöstlichen Küstenregion. Die „Paella Valenciana“ wird nicht wie oft in Spanischen Restaurants zu bestellen mit Fleisch und Meeresfrüchten gekocht, sondern mit Hühner- und Kaninchenfleisch, Schnecken und dicken Bohnen. Der Name Paella stammt übrigens aus dem lateinischen Wort patella ab, was so viel wie große Platte oder flache Schüssel aus Metall heißt. Inzwischen wird der Begriff Paella sowohl für das spanische Nationalgericht wie auch für die Pfanne, in der die Speise zugerichtet wird, verwendet. Noch ein praktischer Tipp: Paella wird ganz typisch mittags gegessen, so gegen 15 Uhr und niemals abends, weil sie zu schwer im Magen liegt. Aber hey: perfekte Gelegenheit nach dem Essen eine kleine Siesta einzuplanen.

Fun Trivia Fact: Wussten Sie, dass es eine Paella Valenciana sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat? Am 8. März 1992 wurden aus 5000kg Reis, 6800kg Hähnchen, 5000kg Kaninchenfleisch 400 kg Ente, 1000 kg Schnecken, 2400 kg grüne Bohnen, 1400 kg weißen Bohnen und 1000 kg Tomaten eine Paella gezaubert, die 100.000 Menschen erfreut hat.

Sehenswürdigkeiten

In Valencia findet garantiert jeder was zu machen. Die vielfältige Provinzhauptstadt bietet Hafen; trockengelegtes Flussbett, das nun Stadtpark ist; ein überdimensionales Aquarium mit Haien und Delfinen und zahlreiche historienschwere Museen. Unsere Empfehlung: an einem der ersten Tage eine professionelle Stadtführung zu planen. Sie werden einen Überblick der Stadt bekommen und können dann besser und gezielter auswählen, welche Bereiche Sie im Detail erkunden möchten.

Ganz oben auf der Liste und auf jeden Fall empfehlenswert sind aber das Oceanogràfic und die Jardines del Turia.

Oceanogràfic

Das Oceanogràfic ist mit 110.000m2 Fläche und 42.000.000l Wasser in den Tanks das größte Aquarium Europas. Der Park stellt sich aus insgesamt 10 Unterteilen zusammen, welche die mediterranen Lebensräume wiederspiegeln. Unter anderem zu bestaunen gibt es natürlich zig Arten Fische, aber auch Reptilien und Säugetiere wie Pinguine, Belugawale, Haie, Delfine, Walrosse und viele mehr. Im Unterwasserrestaurant können Sie sich mit einer phänomenalen Aussicht stärken, um dann den zweiten Teil des riesigen Aquariums in Angriff zu nehmen.

Jardines del Turia

Die Parkanlage, die sich durch die ganze Stadt zieht, basiert auf einem trockengelegten Flussbett. Als die Römer 138 v. Chr. Valencia gründeten, wählten sie den Standort aufgrund des Flusses Turia aus. Der Gründungsort lag dazumal an einer höheren Stelle, sicher von Überschwemmungen. Jedoch war der Meeresspiegel zu dieser Zeit noch vier Meter unter dem heutigen Niveau. In den 1960er Jahren wurde der Fluss dann aber nach der Großen Flut von Valencia umgeleitet und in den 1980er Jahren wurde aus dem alten Flussbett die wunderschöne Parkanlage gebaut.

Ein Spaziergang durch die Jardines del Turia ist übrigens auch schön mit einem Zooausflug in den Bioparc Valencia zu verbinden, denn da beginnt nordwestlich die wunderschöne Parkanlage, die sich durch ganz Valencia zieht.

Der unterirdische Fluss San José in Vall d’Uixó

Ein bisschen außerhalb der Hauptstadt wartet ein weiteres Highlight auf Sie: der schiffbare unterirdische Fluss in der Grotte San José in Vall d’Uixó im Naturpark Sierra de Espadán. Die Tropfsteinhöhle beherbergt den längsten mit dem Boot befahrbaren, unterirdischen Fluss in Europa. Von den insgesamt 2750m sind ganze 800m des Flusses für die touristische Besichtigung hergerichtet. Sie können also mit einem Bötchen durch die Grotte fahren, Teile dann aber auch zu Fuß zurücklegen. Wenn Sie dieses 45-minütige Abenteuer buchen, können Sie sich auf Highlights wie den Saal der Fledermäuse, den Diana-See und die Kathedrale freuen.

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